Geschichte des Diabetes

Ein bisschen Historie

PARACELSUS 1493-1541
PARACELSUS 1493-1541

Diabetes: schon vor Christus beschrieben
Bereits im ägyptischen "Papyrus Ebers" (2. Jahrhundert v. Chr.) wird die Zuckerkrankheit beschrieben. Auch altindische Schriften zeugen davon. Paracelsus jedoch erkannte als Erster den Diabetes als Stoffwechselstörung.

Die Entdeckung des Insulin
Zwei Forscher in Straßburg, Josef Mering und Oskar Minkowski, entfernten 1889 auf Verdacht bei Hunden die Bauchspeicheldrüse. Die Tiere zeigten daraufhin die typischen Symptome der Zuckerkrankheit. Der Pankreas musste also einen Wirkstoff absondern, der für den Zuckerstoffwechsel unerlässlich war. In der Folgezeit versuchte eine Reihe von Forschern, dieses Hormon zu entdecken, bis es schließlich den Forschern an der Universität Toronto gelang, reines Insulin herzustellen.

Der erste Einsatz von Insulin am Menschen
Am 30. Juli 1921 probierten die Forscher den Wirkstoff am Menschen aus: ein dreizehnjähriger Junge lag im diabetischen Koma und hatte nur noch Stunden, höchstens Tage zu leben. Nach der Insulingabe genas das Kind. Damit hatte Diabetes seine tödliche Bedrohung verloren. Der Nobelpreis für Medizin im Jahre 1923 war der würdige Lohn für Sir Frederick Grant Banting und John James Macleod.

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