Diabetes-Schicksal?

Was ist Diabetes?

Der Diabetes, den man volkstümlich auch "Zuckerkrankheit" nennt, ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert. Dieses Hormon benötigt der Körper, um Kohlehydrate (Stärke und Zucker) aus der Nahrung aufzunehmen, zu verarbeiten und den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Der Zuckergehalt des Blutes, der beim gesunden Menschen erstaunlich gleichmäßig ist, kann nach Aufregung, Angstzuständen, schwerer körperlicher Anstrengung, mitunter auch nach dem Verzehr größerer Mengen von Süßigkeiten ein wenig erhöht sein. Etwas erniedrigte Werte treten bei Schwangerschaft auf.

Erste Anzeichen eines Diabetes
Zwei Typen der Zuckerkrankheit sind uns bekannt: die jugendliche Form als die weitaus gefährlichere und der Altersdiabetes, bei dem der Insulinmangel oft derart gering ist, dass zumeist eine vernünftige Ernährung, manchmal auch unterstützt durch eine entsprechende Medikamenteneinnahme, genügt. Als erste Anzeichen gelten meist ein unstillbarer Durst und ungewöhnlich häufiges Wasserlassen.

Volkskrankheit Diabetes
Diabetes ist heute schon fast zu einer Volkskrankheit geworden. Man schätzt, dass die Zahl der Bundesbürger, die zuckerkrank sind, ohne es zu wissen, mindestens genau so hoch ist wie die Zahl derer, die deshalb bereits in ärztlicher Behandlung sind. Die Diabetiker, die von ihrem Leiden noch nichts wissen, haben es freilich noch in einer so leichten Form, dass sie (noch) nicht zu einem Fall werden können, der Erste Hilfe erfordert. Ärztlich beaufsichtigte Diabetiker wiederum sind durch künstliche Insulinzufuhr und präzise vorgeschriebene Diät so genau "eingestellt", dass ihr Zuckerhaushalt bei Beachtung aller ärztlichen Vorschriften der Norm entspricht und sie wie Gesunde leben können.

Wichtig: der Diabetiker-Ausweis - bei uns erhältlich!
Beim gesunden Menschen passt sich der Blutzuckergehalt ständig den Bedürfnissen des Organismus an. Kommen jedoch beim Diabetiker die Glucosewerte durch Unachtsamkeit einmal aus dem Gleichgewicht, so kann er in einen Zustand gelangen, der rasche Hilfe nötig macht. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Diabetiker ständig einen Ausweis mit sich führen, der sie als zuckerkrank kenntlich macht. Sonst kommen Umstehende, die gern helfen würden, nicht auf die Idee, was dem Kranken eigentlich fehlen könnte.

Anzeichen von Insulinmangel
Durch Insulinmangel, beispielsweise wenn man die Spritze vergessen hat, und daraus folgender Zuckerüberschwemmung des Blutes kann der Patient ins diabetische Koma versinken, das dem Außenstehenden zunächst wie eine Ohnmacht vorkommt. Dieser Zustand tiefster Bewusstlosigkeit lässt sich nur durch Insulingaben beseitigen. Wenn der Diabetes-Kranke die Vorstadien des diabetischen Komas bemerkt (Schwäche, starker Heißhunger, unbestimmte Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit oder Erbrechen), kann er selbst rechtzeitig für Insulinnachschub sorgen.

Anzeichen einer Insulin-Überdosis
Umgekehrt kann es aber auch zu einem hypoglykämischen Schock kommen, etwa durch eine Insulin-Überdosierung, außergewöhnliche Anstrengung oder Nahrungsmangel. Dieser Zustand tut sich ebenfalls durch Bewusstlosigkeit kund, sieht aber aufgrund von Krämpfen eher einem epileptischen Anfall ähnlich. Hier ist die Hilfe einfach: dem Betroffenen braucht nur etwas Zucker eingeflößt werden; da ein Bewusstloser aber nicht schlucken kann, muss dies ebenfalls durch eine Injektion erfolgen. Aber auch zu einem solchen Schock muß es nicht kommen, wenn der Diabetiker die Anzeichen beachtet: allgemeines Unbehagen, Angst, Schwäche, Kältegefühl, Hunger. Ein Traubenzuckerplätzchen kann diese Symptome sofort beseitigen. Gerade der zuckerkranke Autofahrer muss seine körperliche Verfassung ständig kontrollieren!

Ursachen des Diabetes
Als auslösende Momente einer Diabetes-Veranlagung gelten heute Übergewicht, Überernährung und Bewegungsmangel, unter bestimmten Umständen auch ein Virenbefall der Bauchspeicheldrüse. Die Vererbung bestimmter genetischer Faktoren dürfte nach neuesten Erkenntnissen ebenfalls als mögliche Ursache gelten.

Vorsorge gegen Folgekrankheiten
Vorsorgende Tests zur Entdeckung eines eventuell vorhandenen, noch unentdeckten Diabetes, verhindern nicht nur unliebsame Überraschungen zum falschen Zeitpunkt. Sie helfen auch bei der Vorbeugung gegen mögliche Folgekrankheiten: Gefäßveränderungen (Arteriosklerose), schwere Durchblutungsstörungen, Störungen der Nierenfunktionen, Herzinfarkt, Nervenleiden, Trübung der Augenlinse.

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