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Diabetes: schon vor Christus beschreiben
Bereits im ägyptischen "Papyrus Ebers" (2. Jahrhundert v. Chr.) wird die
Zuckerkrankheit beschrieben. Auch altindische Schriften zeugen davon. Paracelsus
jedoch erkannte als erster den Diabetes als Stoffwechselstörung.
Die Entdeckung des Insulin
Zwei Forscher in Straßburg, Josef Mering und Oskar Minkowski, entfernten
1889 auf Verdacht bei Hunden die Bauchspeicheldrüse. Die Tiere zeigten daraufhin
die typischen Symptome der Zuckerkrankheit. Der Pankreas mußte also einen
Wirkstoff absondern, der für den Zuckerstoffwechsel unerläßlich
war. In der Folgezeit versuchte eine Reihe von Forschern, dieses Hormon aufzufinden,
bis es schließlich den Forschern an der Universität Toronto gelang,
reines Insulin darzustellen.
Der erste Einsatz von Insulin am Menschen
Am 30. Juli 1921 probierten die Forscher den Wirkstoff am Menschen aus: ein dreizehnjähriger
Junge lag im diabetischen Koma und hatte nur noch Stunden, höchstens Tage
zu leben. Nach der Insulingabe genas das Kind. Damit hatte Diabetes seine tödliche
Bedrohung verloren. Der Nobelpreis für Medizin im Jahre 1923 war der würdige
Lohn für Sir Frederick Grant Banting und John James Macleod. |

PARACELSUS 1493-1541
Aureolus Philppus Theophrastus Bombast Paracelsus Dictus
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